Als Spezialist für Hüftgelenke biete ich moderne, schonende Therapien – bis hin zum minimalinvasiven Gelenksersatz.
Das Hüftgelenk ist eines der größten und am stärksten beanspruchten Gelenke des menschlichen Körpers. Es ermöglicht uns eine Vielzahl von Bewegungen und trägt maßgeblich zu unserer Mobilität bei. Beschwerden im Bereich der Hüfte können daher die Lebensqualität erheblich einschränken und alltägliche Aktivitäten wie Gehen, Stehen oder Treppensteigen zur Qual machen.
Meine Behandlungen im Bereich der Hüfte richten sich an Patientinnen und Patienten, die unter akuten oder chronischen Hüftschmerzen leiden. Dies umfasst insbesondere Patienten mit Coxarthrose (Hüftgelenksabnützung), Hüftimpingement, Hüftkopfnekrose, entzündlichen Gelenkerkrankungen wie Rheuma, Patienten nach Hüftverletzungen sowie Patienten mit Bedarf an Gelenkersatz, wenn konservative Maßnahmen ausgeschöpft sind.
Coxarthrose (Hüftarthrose) und andere Erkrankungen des Hüftgelenks äußern sich häufig durch:
Ich biete Ihnen ein umfassendes Spektrum an Behandlungsoptionen, die individuell auf den Schweregrad Ihrer Erkrankung und Ihre persönlichen Bedürfnisse abgestimmt werden.
Bevor ein operativer Eingriff in Betracht gezogen wird, schöpfen wir alle Möglichkeiten der konservativen Behandlung aus:
Hüftinfiltrationen und Injektionen:
Gezielte Medikamentengabe direkt ins Gelenk zur Schmerzlinderung und Entzündungshemmung
Physiotherapie und Bewegungstherapie:
Spezifische Übungen zur Stärkung der Muskulatur und Verbesserung der Gelenkbeweglichkeit.
Manualtherapie:
Gezielte Techniken zur Mobilisierung von Gelenken und zur Lösung von Muskelverspannungen.
Orthopädische Schmerztherapie:
Gezielte medikamentöse Behandlung zur Linderung von Schmerzen und Entzündungen.
Lebensstilberatung: Empfehlungen zur Anpassung von Aktivitäten und zur Gewichtsreduktion, um das Gelenk zu entlasten.
Wenn konservative Maßnahmen keine ausreichende Besserung bringen und die Lebensqualität stark eingeschränkt ist, kann ein Hüftgelenksersatz notwendig werden:
Durch eine präzise Diagnose und eine individuell abgestimmte Therapie können Sie nachhaltige Schmerzfreiheit, Wiederherstellung der Beweglichkeit, verbesserte Lebensqualität und eine langfristige Lösung erwarten. Insbesondere der Hüftgelenksersatz bietet eine dauerhafte Lösung für fortgeschrittene Arthrose.
Das Qualitätsprodukt, das am häufigsten zum Einsatz kommt:
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Gut zu wissen:
Coxarthrose ist eine degenerative Erkrankung des Hüftgelenks, bei der der Gelenkknorpel verschleißt. Dies führt zu Schmerzen, Steifigkeit und einer eingeschränkten Beweglichkeit. Die Ursachen sind vielfältig und reichen von altersbedingtem Verschleiß über Fehlstellungen bis hin zu früheren Verletzungen.
Typische Anzeichen für eine Hüftarthrose sind:
Schmerzen in der Leiste, im Oberschenkel oder Gesäß, oft belastungsabhängig
Anlaufschmerzen nach dem Aufstehen oder längerer Ruhe
Steifheitsgefühl im Hüftgelenk
Eingeschränkte Beweglichkeit, z. B. beim Bücken, Schuhe anziehen
Schmerzen beim Gehen oder Treppensteigen, manchmal auch nachts
In fortgeschrittenen Fällen: Knirschen oder Reibegeräusche im Gelenk
Diese Symptome entwickeln sich meist schleichend und können die Lebensqualität deutlich beeinträchtigen.
Hüftarthrose entsteht meist durch natürlichen Gelenkverschleiß im Alter. Weitere Ursachen sind:
Fehlstellungen oder Überbelastung des Hüftgelenks
frühere Verletzungen oder Operationen
entzündliche Gelenkerkrankungen
Übergewicht
genetische Veranlagung
Die Diagnose erfolgt durch eine gründliche klinische Untersuchung, ergänzt durch bildgebende Verfahren wie Röntgen, MRT oder Ultraschall. So können Knorpelschäden, Entzündungen oder Gelenkverformungen genau beurteilt werden.
Ein Hüftgelenksersatz (Hüftprothese) wird in der Regel dann notwendig, wenn eine fortgeschrittene Coxarthrose (Hüftgelenksabnützung) vorliegt und wenn konservative Maßnahmen wie Physiotherapie, Medikamente oder Infiltrationen keine ausreichende Schmerzlinderung mehr bringen und die Lebensqualität stark eingeschränkt ist. Bei der Entscheidung spielen der Grad des Knorpelverschleißes und Ihre persönlichen Bedürfnisse eine Rolle. Dr. Materna berät Sie ausführlich über die Indikation und die verschiedenen Prothesenmodelle.
Die Operation erfolgt in der Regel unter Voll- oder Spinalanästhesie. Über einen minimalinvasiven Zugang wird das geschädigte Gelenk entfernt und durch eine Prothese ersetzt. Je nach Methode werden zementfreie oder zementierte Implantate verwendet. Nach dem Eingriff beginnt die Mobilisation bereits am ersten Tag, unterstützt durch Physiotherapie.
In der Regel ist ein stationärer Aufenthalt von etwa 4 bis 7 Tagen ausreichend. Anschließend wird eine dreiwöchige Rehabilitationsphase empfohlen, um die Mobilität und Muskelkraft gezielt aufzubauen.
Dank der minimalinvasiven und muskelschonenden Operationstechnik verläuft die Erholungsphase in der Regel deutlich schneller. In den ersten Wochen stehen Gehtraining und Muskelaufbau im Mittelpunkt.
Das Autofahren ist nach etwa 4, spätestens 6 Wochen wieder möglich, und die Unterarmstützkrücken können nach diesem Zeitraum meist weggelassen werden. Nach einigen Monaten können Sie in der Regel wieder schmerzfrei gehen und sportliche Aktivitäten schrittweise aufnehmen.
Ich biete Ihnen spezialisierte Behandlungen für eine Reihe von orthopädischen Indikationen.
Häufig treten Beschwerden an mehreren Gelenken auf.
Informieren Sie sich auch über unsere anderen Behandlungsmöglichkeiten.
Leiden Sie unter Hüftschmerzen und suchen einen erfahrenen Orthopäden in Graz? Kontaktieren Sie mich für eine persönliche Beratung und individuelle Therapieplanung.
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