Ich weiß, dass Sie viele Fragen haben könnten, wenn es um Ihre Gesundheit und orthopädische Behandlungen geht. Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen, die mir in meiner Wahlarzt-Ordination gestellt werden.
Fragen & Antworten
Nein, für einen Termin in unserer Wahlarztpraxis benötigen Sie keine Überweisung von Ihrem Hausarzt. Sie können direkt einen Termin bei uns vereinbaren.
Eine Online-Terminvereinbarung ist derzeit nicht möglich.
Bitte vereinbaren Sie Ihren Termin telefonisch – so kann ich eine optimale Beratung und individuelle Betreuung sicherstellen.
Häufige Fragen
Wahlärzte nehmen sich bewusst mehr Zeit für ihre Patient:innen, da sie nicht an Kassenverträge gebunden sind. Dadurch profitieren Sie von einer persönlichen Betreuung, kurzen Wartezeiten und einer individuellen Therapieplanung.
Die Höhe hängt von Art und Umfang der Untersuchung oder Behandlung ab. Nach jedem Termin erhalten Sie eine Honorarnote mit detaillierter Auflistung.
Ich reiche Ihre Rechnung gerne direkt für Sie ein. Die gesetzliche Krankenkasse überweist Ihnen in der Regel bis zu 80 % des Kassentarifs zurück. Da dieser jedoch niedriger als die tatsächlichen Wahlarztkosten ist, liegt die tatsächliche Rückerstattung erfahrungsgemäß bei etwa 40–60 % des Rechnungsbetrags – abhängig von der jeweiligen Leistung und Ihrer Krankenkasse.
Wenn Sie eine private Zusatzversicherung (mit Ambulanztarif) haben, können – je nach Vertrag – bis zu 100 % der Kosten übernommen werden.
Viele Zusatzversicherungen übernehmen – je nach Vertrag – den Differenzbetrag bis zu 100 % der Kosten. Bitte informieren Sie sich direkt bei Ihrer Versicherung über Ihre Konditionen.
Ja, selbstverständlich. Auch ohne Zusatzversicherung können Sie meine Leistungen jederzeit in Anspruch nehmen und erhalten zumindest den Teilbetrag von Ihrer Krankenkasse refundiert.
Gut zu wissen:
Coxarthrose ist eine degenerative Erkrankung des Hüftgelenks, bei der der Gelenkknorpel verschleißt. Dies führt zu Schmerzen, Steifigkeit und einer eingeschränkten Beweglichkeit. Die Ursachen sind vielfältig und reichen von altersbedingtem Verschleiß über Fehlstellungen bis hin zu früheren Verletzungen.
Typische Anzeichen für eine Hüftarthrose sind:
Schmerzen in der Leiste, im Oberschenkel oder Gesäß, oft belastungsabhängig
Anlaufschmerzen nach dem Aufstehen oder längerer Ruhe
Steifheitsgefühl im Hüftgelenk
Eingeschränkte Beweglichkeit, z. B. beim Bücken, Schuhe anziehen
Schmerzen beim Gehen oder Treppensteigen, manchmal auch nachts
In fortgeschrittenen Fällen: Knirschen oder Reibegeräusche im Gelenk
Diese Symptome entwickeln sich meist schleichend und können die Lebensqualität deutlich beeinträchtigen.
Hüftarthrose entsteht meist durch natürlichen Gelenkverschleiß im Alter. Weitere Ursachen sind:
Fehlstellungen oder Überbelastung des Hüftgelenks
frühere Verletzungen oder Operationen
entzündliche Gelenkerkrankungen
Übergewicht
genetische Veranlagung
Die Diagnose erfolgt durch eine gründliche klinische Untersuchung, ergänzt durch bildgebende Verfahren wie Röntgen, MRT oder Ultraschall. So können Knorpelschäden, Entzündungen oder Gelenkverformungen genau beurteilt werden.
Ein Hüftgelenksersatz (Hüftprothese) wird in der Regel dann notwendig, wenn eine fortgeschrittene Coxarthrose (Hüftgelenksabnützung) vorliegt und wenn konservative Maßnahmen wie Physiotherapie, Medikamente oder Infiltrationen keine ausreichende Schmerzlinderung mehr bringen und die Lebensqualität stark eingeschränkt ist. Bei der Entscheidung spielen der Grad des Knorpelverschleißes und Ihre persönlichen Bedürfnisse eine Rolle. Dr. Materna berät Sie ausführlich über die Indikation und die verschiedenen Prothesenmodelle.
Die Operation erfolgt in der Regel unter Voll- oder Spinalanästhesie. Über einen minimalinvasiven Zugang wird das geschädigte Gelenk entfernt und durch eine Prothese ersetzt. Je nach Methode werden zementfreie oder zementierte Implantate verwendet. Nach dem Eingriff beginnt die Mobilisation bereits am ersten Tag, unterstützt durch Physiotherapie.
In der Regel ist ein stationärer Aufenthalt von etwa 4 bis 7 Tagen ausreichend. Anschließend wird eine dreiwöchige Rehabilitationsphase empfohlen, um die Mobilität und Muskelkraft gezielt aufzubauen.
Dank der minimalinvasiven und muskelschonenden Operationstechnik verläuft die Erholungsphase in der Regel deutlich schneller. In den ersten Wochen stehen Gehtraining und Muskelaufbau im Mittelpunkt.
Das Autofahren ist nach etwa 4, spätestens 6 Wochen wieder möglich, und die Unterarmstützkrücken können nach diesem Zeitraum meist weggelassen werden. Nach einigen Monaten können Sie in der Regel wieder schmerzfrei gehen und sportliche Aktivitäten schrittweise aufnehmen.
Gut zu wissen:
Bei Knieschmerzen kommen je nach Ursache Physiotherapie, Infiltrationen, entzündungshemmende Medikamente oder Bandagen zum Einsatz. Erst wenn die Beschwerden trotz konservativer Behandlung anhalten, wird eine operative Lösung wie Arthroskopie oder Knieprothese in Betracht gezogen.
Gonarthrose ist die Abnützung des Kniegelenkknorpels. Die Behandlung reicht von konservativen Maßnahmen wie Infiltrationen, Physiotherapie und medikamentöser Therapie bis hin zum Kniegelenksersatz (Knieprothese) bei fortgeschrittenen Fällen.
Eine Knieprothese wird dann empfohlen, wenn der Knorpelverschleiß so weit fortgeschritten ist, dass konservative Maßnahmen und kleinere Eingriffe keine ausreichende Besserung mehr bringen und die Alltagsbelastung stark eingeschränkt ist. Gemeinsam mit Ihnen wird geprüft, ob eine Teil- oder Totalprothese sinnvoll ist.
Die aktuelle Literatur gibt die durchschnittliche Standzeit einer Knieprothese mit 10 bis 15 Jahren an. Die Haltbarkeit hängt von Faktoren wie Belastung, Körpergewicht, sportlichen Aktivitäten und der korrekten Implantatposition ab.
Eine Arthroskopie ist eine minimalinvasive Gelenkspiegelung. Über kleine Zugänge werden eine Kamera und chirurgische Instrumente ins Gelenk eingeführt, um Meniskus- oder Knorpelschäden zu behandeln und störende Strukturen zu entfernen. Der Eingriff schont das umliegende Gewebe und ermöglicht eine schnelle Rehabilitation.
Gut zu wissen:
Hallux valgus bezeichnet eine Deformität des Vorfußes, bei der die große Zehe aus ihrer geraden Stellung nach außen abweicht. Ursachen sind häufig falsches Schuhwerk, hohe Absätze oder eine angeborene Bindegewebsschwäche. Je nach Schweregrad reichen die Therapiemöglichkeiten von Einlagen und Schienen bis hin zu operativen Korrekturen.
Ein Hallux valgus kann im Anfangsstadium durch orthopädische Schuheinlagen, Physiotherapie und spezielle Übungen behandelt werden. Bei stärkerer Ausprägung und Schmerzen bietet jedoch eine Operation (z. B. Chevron-, Akin- oder Scarf-Operation) die beste Möglichkeit, Fehlstellungen dauerhaft zu korrigieren.
Die Rehabilitationszeit hängt von der Operationsmethode und dem Ausmaß der Fehlstellung ab. In der Regel ist eine Teilbelastung über mehrere Wochen erforderlich; nach ca. sechs bis acht Wochen ist wieder normales Gehen möglich. Sportliche Aktivitäten sollten erst nach Rücksprache mit dem Arzt wieder aufgenommen werden.
Im Frühstadium lassen sich Hammer‑ und Krallenzehen oft mit speziellen Einlagen, Schienen und Fußgymnastik behandeln. Bei ausgeprägten Deformitäten oder anhaltenden Schmerzen kann jedoch ein operativer Eingriff erforderlich sein.
Gut zu wissen:
Zu den häufigsten Problemen an der Hand zählen das Karpaltunnelsyndrom, Arthrosen (z. B. Rhizarthrose, Heberden- oder Bouchardarthrose), Sehnenscheidenentzündungen oder Schnappfinger. Diese Erkrankungen können konservativ behandelt oder bei Bedarf operativ korrigiert werden, um die Handfunktion wiederherzustellen.
Schulterbeschwerden können durch Sehnenverletzungen, Arthrose oder Instabilitäten entstehen. Zunächst werden konservative Therapien wie Physiotherapie, Schmerzbehandlung oder Injektionen angewendet. Bei anhaltenden Beschwerden kann eine arthroskopische Operation oder eine Gelenksrekonstruktion notwendig sein.
Das Karpaltunnelsyndrom ist eine Einengung des Medianusnervs im Handgelenk, die Taubheitsgefühle, Kribbeln und Schmerzen in Daumen, Zeige- und Mittelfinger verursacht. Die Therapie kann konservativ (Schienen, Infiltrationen) oder operativ (Karpaltunneloperation) erfolgen.
In frühen Stadien kann eine konservative Behandlung ausreichen: Handgelenkschienen halten das Gelenk in einer neutralen Position und entlasten den Nerven, entzündungshemmende Medikamente mindern Schwellung und Schmerzen. Ergotherapeutische Übungen verbessern die Muskulatur und Feinmotorik.
Wenn konservative Maßnahmen keine ausreichende Linderung bringen oder bereits eine Nervenschädigung vorliegt, wird eine Karpaltunnelspaltung empfohlen. Dabei wird das straffe Ligamentum carpi transversum durchtrennt, um den Druck auf den Mediannerv zu reduzieren.
Der Finger lässt sich zunächst normal beugen, bleibt dann hängen und schnellt plötzlich beim Strecken nach vorne. Oft treten Schmerzen im Bereich der Beugesehnen auf. Im Frühstadium helfen Schienen, Injektionen oder Physiotherapie; bei Dauerbeschwerden wird das Ringband operativ gespalten.
Gut zu wissen:
Wirbelsäulenbeschwerden wie Bandscheibenvorfälle, Spinalkanalstenose oder chronische Rückenbeschwerden werden in erster Linie konservativ behandelt, z. B. durch Physiotherapie, Schmerztherapie oder gezielte Infiltrationen. Bei schweren Fällen kann eine operative Stabilisierung (Spondylodese) oder ein Bandscheibenersatz notwendig werden.
Bei einer Spinalkanalstenose verengt sich der knöcherne Kanal, durch den das Rückenmark verläuft. Diese Verengung übt Druck auf Nerven und Blutgefäße aus und führt zu Rückenschmerzen, die in Arme oder Beine ausstrahlen können. Hauptursache sind altersbedingte Abnutzungsprozesse, selten auch Unfälle oder Fehlbildungen.
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